DIE RAMAZOTTI-SISTERS
Lieder Lügen Nicht
Die Ramazotti-Sisters sind der Ursprung von R.A.M.: R(egine), A(nne), M(anu). Sie sind von 1996 bis 2000 als theatrales Acappella-Trio über die Kleinkunst-Bühnen der Republik gefegt. Sie haben beim Tollwood-Festival in München gespielt, die Spielzeiteröffnung im Mainzer Unterhaus für alle zu einem unvergesslichen Abend gemacht, die Backstage beim Braunschweiger Kabarett-Festival mit Herbert Feuerstein und Bernhard Hoëcker geteilt und den 2. Platz beim Melsunger Kabarettpreis 1997 gewonnen gleich hinter Christian Ehring.
1998 hat Mark das erste Mal mit Manu zusammen auf der Bühne gestanden: Nämlich bei der Ramazotti-Produktion "PENG! Country und Schwestern".
Im Jahr 2000 haben sich die Ramazotti-Sisters dann in Theater R.A.M. unbenannt und damit die Türen geöffnet für alles, das unter diesem künstlerischen Dach noch stattfinden kann.
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Lieder Lügen Nicht (1996)
Grimmig und Anders (1997)
PENG! Country und Schwestern (1998)
Schuld und Bühne (1999)
ABC – ein Glücksspiel (2000)
- Spiel: Regine Hittmeier (jetzt: Sengebusch), Anne-Grit Mikhart, Manuela Hörr
- Regie: Hans König (»Lieder Lügen Nicht«), Karl-Heinz Ahlers (»Grimmig und Anders«), Marc Lowitz (»Schuld und Bühne«), Hartmut Fiegen (»ABC – ein Glücksspiel«)
- Gäste: Mark Roberts, Matti Müller, Tobias Stupeler, Sebastian Deufel, Karl Miller, Dennis Grigoleit
Die Ramazotti-Sisters treten nicht mehr auf.
»Die Aufführung hält Scheidewege bereit, an denen die Zuschauer A, B oder C per Knopfdruck (am Computer) wählen dürfen und damit eine von drei möglichen Spielvarianten in Gang setzen. 27 verschiedene Handlungsflächen sollen im Stück versteckt sein, so dass der Zuschauer von gestern kaum das gleiche Stück erlebt wie der Zuschauer von morgen. "Haben Sie Spaß", wünschten die Veranstalter vorab. Man hat ihn wirklich.
[...]
Ein Spiel im Spiel reflektiert die Spannungen der "Companieras" im "virtuellen" Leben, in dem sie auch abgeschminkt auf dem Sofa sitzen. Bar, Bühne und Künstlergarderobe, liebevoll aufgebaut, dienen als Spielzonen. Und schon gilt wieder: ein Druck aufs Knöpfchen, und alle wird gut. Nicht alles. Oder doch?«
Hildesheimer Allgemeine Zeitung 2000
»Drei gestandene Damen, die ihre Neurosen und Macken eigentlich in der Garderobe lassen wollten. Aber dann nehmen sie sie doch lieber auf die Bühne der Kulturfabrik mit und schlagen daraus amüsantes Kapital. (…) die bis 2000 in dieser Formation große Erfolge feiern konnten und die in Hildesheim zu den echten Klassikern der freien Theater-Szene gehören. (…) Eigentlich treten sie kaum noch auf, aber sie haben 15. Jubiläum und die Kulturfabrik auch und so sind alle glücklich. Und nach den begeisternden Zugaben kann man es eigentlich kaum glauben, dass dies der letzte Auftritt gewesen sein soll. Der Applaus jedenfalls klingt nicht nach Abschied. Eher wie eine Einladung, möchte man meinen.«
Hildesheimer Allgemeine Zeitung 2007 (Revival)