WALDTHEATERPROJEKT 2003: MacGalgen und die unheimlichen Schwestern
Über 80 Laien entwarfen und erarbeiteten unter der Anleitung von fünf professionellen Künstlerinnen in den Bereichen Kostüm, Musik, Requisite, Storytelling und Theater das Waldtheaterstück «MacGalgen und die unheimlichen Schwestern», das im Herbst 2003 an verschiedenen Stationen auf dem Hildesheimer Galgenberg präsentiert wurde.
Story
Seltsames geht vor in dem fernen, fantastischen Land namens Hildasien. Der friedvolle König Kurt ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen, Königin Hilde aus Gram darüber gestorben, Prinzessin Ros spurlos verschwunden. Nun regieren der Cousin des Königs, MacGalgen, und dessen fiese Frau, Lady MacGalgen, das Land. Man munkelt MacGalgen habe König Kurt auf dem Gewissen. Wie sich schnell zeigt, ist MacGalgen lediglich die Marionette seiner ambitionierten Frau. Gerüchte gehen um, dass Lady MacGalgen den Fitness-Parcours des Waldes in ein Folter-Paradies umgestalten will und einen Verein zum Wiederaufbau des Galgens gegründet hat. MacGalgen will alle Bäume fällen lassen, die wiederum lassen sich das nicht gefallen und schlagen zurück. Das ganze Land ist beunruhigt. Als den drei Hexen Alwine Knochenmark, Gunda Hui und Merret Jungblut das Baby des toten Königspaars samt Kronjuwelen überbracht wird, fackeln sie nicht lange. Beherzt mischen sie sich ins Geschehen ein und verbiegen die sich sträubende Handlung schließlich auf märchenhafte Weise zum Happy End.