R.A.M. Kindertheater
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Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen

Der Sängerkrieg der Heidehasen / The Song Contest of the Heather Bunnies

Theater R.A.M. erzählt auf Englisch und Deutsch das 50er-Jahre-Musical von James Krüss neu. Text und Musik wurden komplett überarbeitet. Für acht- bis 12-jährige.

In Obereidorf grassiert die Langeweile. Zumindest sieht das Prinzessin Schnüffelnäschen so, als sie zum 27. Mal an diesem Morgen mit ihrer Cousine Lotti telefoniert. Doch plötzlich vernimmt sie das Lied eines jungen Rammlers im Hof, der aber bald darauf verschwunden ist.

Zum Glück wird in ein paar Tagen der alljährliche Sängerkrieg der Heidehasen veranstaltet. Die Prinzessin stellt sich selbst als Hauptgewinn zur Verfügung und hofft, den unbekannten Sänger auf diese Weise anlocken zu können. Doch bis dahin hat der Besitzer der wunderschönen Stimme, der junge Hoppel Lodengrün, noch einige Abenteuer zu bestehen. Ein Widersacher versucht Lodengrün an der Teilnahme am Wettbewerb zu hindern und bedient sich dabei der fiesesten Tricks. Ohne es zu wissen spielt Lodengrün ausgerechnet ihm einen Trumpf in die Hand...

Erzählt und gespielt wird das Geschehen von zwei Augenzeugen, dem derzeitigen Personal der Obereidorfer Häschendisco: dem aus Bunnyland stammenden DJ HopHop, der eigens für die Feierlichkeiten angereist ist und der Barkiepe Hasi.

Koproduktion mit dem Theater für Niedersachsen.

Infos für Veranstalter

Premiere: 24. April 2008
Publikum: 8-12jährige
Spielzeit: 55 Minuten
Bühnengröße: 7m breit, 6m tief, lichte Höhe mindestens 2,50m

Für potentielle VeranstalterInnen ist ein Mitschnitt auf DVD erhältlich. Sprechen Sie uns an (Kontakt).

Das Team

Originalstück: James Krüss (1926-1997)
Originalmusik: Rolf Wilhelm (*1927)
Textliche Neufassung: Thomas Esser, Karl-Heinz Ahlers, Manuela Hörr, Mark Roberts
Musikalische Neufassung: Manuela Hörr, Mark Roberts
Regie: Karl-Heinz Ahlers
Schauspiel: Manuela Hörr, Mark Roberts
Kostüme: Constanze Böhm
Bühne: Marcel Weinand
Ausstattung: Ines Glawe

Die Musik

Wir haben zwei Lieder aus der Originalfassung des Sängerkriegs der Heidehasen in unsere Version übernommen. Etliche Songs haben wir neu geschrieben. Eine Auswahl unserer Songs könnt ihr Euch hier anhören:

Der Sängerkrieg der Heidehasen
1 Oh what a Rabbit 00:39
2 In der Hasenheide 00:56
3 Ich seh die Welt 01:03
4 Sonne, Liebe und ein Paar Möhren 02:02
5 Bunny Bossa 01:36
6 Mein Herzhase 01:07

«Es gelten die Vorschriften des deutschen Urheberrechts in seiner jeweiligen Fassung. Alle Rechte der Urheber an den geschützten Werken, die auf der Website enthalten sind, bleiben vorbehalten. Ohne ausdrückliche Genehmigung durch die GEMA darf eine weitergehende Nutzung der Werke, über das Anhören der eingestellten Musikwerke hinaus, nicht erfolgen.»

Die Presse

Sah ein Has ein Möhrchen steh'n

TfN und Theater R.A. M machen den »Sängerkrieg der Heidehasen« zum Vergnügen für Jung und Alt
HILDESHEIM. Manche Kulturinstitutionen sind einfach eingefahren, sie brauchen frischen Wind. Der regelmäßig stattfindende »Sängerkrieg« in Obereidorf zum Beispiel. Da treten altersschwache Rammler an die Rampe, singen mit krächzender Stimme »Sah ein Has ein Möhrchen steh'n«, und noch vor Schluss des Refrains fallen sie um und stehen nicht mehr auf. Junges Blut muss her, junge Ideen und ein neuer Titel.

So wird auch aus diesem tierischen Grand Prix der unvermeidliche Song Contest. Und zwar nicht nur, weil auf Englisch gleich alles viel zeitgenössischer klingt, sondern weil wir es zudem mit einem zweisprachigen Theaterstück zu tun haben. Hier geht also nicht, wie manch einer befürchten mag, die deutsche Sprache den Bach runter, sondern es wird etwas für die Schulbildung getan.

James Krüss hat das Originalhörspiel 1952 erdacht. Und jetzt, 2008, sieht »Der Sängerkrieg der Heidehasen« ganz anders aus und hört sich auch ganz anders an. Klar, schon damals war das Ganze mit satirischen Seitenhieben gewürzt. Aber wo man seinerzeit auf dem ollen Wagner und seinem »Tannhäuser« herumgeritten ist, müssen heute die Casting-Shows dran glauben.

Das Theater für Niedersachsen (TfN) und das Kindertheater R. A. M. halten sich an die Grundidee, möbeln die Handlung aber mit äußerst erfrischendem Witz neu auf. Prinzessin Schnuppernäschen hat sich in eine Stimme verliebt, die zufällig unter ihrem Palastfenster gebänkelt hat. Und nun benutzt sie ausgerechnet den ehrwürdigen Sängerkrieg, um diese Stimme wiederzufinden und um sich auf diese Weise auch gleich den passenden Ehemann zu angeln.

Manuela Hörr und Mark Roberts tragen Hasenohren und Stummelschwänze, erzählen den Zuschauern ab neun Jahren die ganze Geschichte und schlüpfen in alle Rollen. Dass sie dabei abwechselnd deutsch und englisch sprechen, fällt kaum auf, so selbstverständlich und unverkrampft spielt sich alles ab. Eine Qualität, die vor allem den schreiend komischen Musikparodien zugutekommt, bei denen beide Darsteller auch stimmlich brillieren können. Hasen-Hard-Rock ist genauso vertreten wie Country-Jodler und verschüchterter Gitarrenpop.

Für die Kinder ist es ein mitreißendes Vergnügen, vor allem, weil sie an der Entstehung und Verarbeitung von Musik live beteiligt sind, und natürlich, weil sie, wie ihre Eltern auch, die zahlreichen Anspielungen aufs Musikbusiness von heute sofort verstehen. Für das TfN ist dieses Stück ein Glücksfall, der zu denken geben sollte.

Regisseur Karl-Heinz Ahlers, der schon den »Hotzenplotz« und den »Kleinen Vampir« hier auf die Bühne gebracht hat, zieht alle Register und vernachlässigt zu keiner Zeit Leichtigkeit, Witz und Wärme. Der frische Wind, der aus der ollen Kamelle den glanzvollen Song Contest gemacht hat, greift also hoffentlich über, steckt an und macht Laune, von der dann nicht nur die Hasenfreunde profitieren.


(Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 26.04.2008)

Superstar mit langen Ohren

Das TfN zeigt den »Sängerkrieg der Heidehasen«
Man muss eben mit der Zeit gehen. Und die fordert gute Englischkenntnisse und einprägsame Markennamen. Warum also nicht aus dem, was früher, bei Wagner oder bei James Krüss, noch »Sängerkrieg« hieß, das machen, was gerade angesagt ist? Einen »Song Contest« natürlich. Und tatsächlich – die Rechnung geht auf.

Das Theater für Niedersachsen und das Hildesheimer Kindertheater R.A.M. (Rapid Arts Movement) haben sich mit großem Erfolg einen kleinen Klassiker geschnappt und für die Gegenwart adaptiert. »Der Sängerkrieg der Heidehasen« von James Krüss war und ist ein kleines Kult-Hörspiel mit Witz und Gesang und einigen Seitenhieben auf den »Tannhäuser« und den gesamten deutschen Musikantenernst. Und hört man in diese alterwürdige Radioproduktion von 1952 heute hinein, so erweist sie sich durchaus als hübsch, aber auch als ziemlich staubig. Regisseur Karl-Heinz Ahlers hat die Geschichte ordentlich aufgemischt und als Gegenwartstheater für Zuschauer ab 9 Jahren mit Frischzellen versorgt.

Barkeeperin Hasi (Manuela Hörr) und DJ HopHop (Mark Roberts), beide mit langen Ohren ausgestattet, räumen Partyreste auf und berichten von einer Casting-Show der Extraklasse. Das schönste Liebeslied soll gefunden werden. Und zwar für die amtierende Hasenprinzessin, die auch gleich höchstpersönlich als Hauptpreis zur Verfügung steht. Obereidorf sucht nämlich nicht nur den Superstar – sondern auch einen Ehemann für die Thronfolgerin.

Es ist schon bewundernswert, wie diese erfrischend heitere Revue das Kunststück zustande bringt, diesen Reigen immer abwechselnd deutsch und englisch aufzuführen, ohne pädagogisch daherzukommen. Im Mittelpunkt stehen Musikparodien, die von Hörr und Roberts mit Verve aufgeführt werden. Schließlich gehen hier verschüchterte Indie-Popper, Country-Jodler und Hart-Rocker ins Rennen. Dass die Kinder sich amüsieren, ist unbestreitbar, wenn auch ihr Gekicher kaum zu hören ist. Dafür lachen die Eltern viel zu laut. Aber welche Casting-Show kann schon von sich behaupten, dass sie die ganze Familie glücklich macht?


(Hannoversche Allgemeine Zeitung, 26.04.2008)

Publikumsstimmen

«Das war das beste Stück, das ich mit Kindern jemals [...] gesehen habe. Ich würde mich freuen, wenn weitere Stücke dieses Duos im Abo angeboten würden. Die Kinder waren begeistert! Vielen Dank!»
(Lehrerin Astrid-Lindgren-Schule, Velbert, Mai 2011)

«Eines der besten Theaterstücke seit langem. Ansprechend für Kinder und Lehrkräfte. Vielen Dank!»
(Lehrerin Grundschule Kuhstraße, Velbert, Mai 2011)

«Das war endlich mal wieder eine rundum gelungene Aufführung, die allen sehr gut gefallen hat!!! Hoffentlich gibt es bald noch mehr davon! Viele Grüße!»
(Lehrerin Ev. Grundschule, Velbert-Neviges, Mai 2011)

Pressefotos

Die nächsten Sängerstreit-Termine

(Termine unserer anderen Stücke finden Sie auf der Termine-Seite)

Februar 2012
Tag Uhrzeit Karten Ort
Mittwoch,
29.02.2012
10:00h Gymnasium Hückelhoven (Aula)
Doktor-Ruben-Straße
41836 Hückelhoven
Theaterstarter
März 2012
Tag Uhrzeit Karten Ort
Donnerstag,
01.03.2012
15:00h Städtisches Gymnasium
Bardenberger Straße 72
52134 Herzogenrath
Theaterstarter
Juni 2012
Tag Uhrzeit Karten Ort
Montag,
11.06.2012
11:00h Stadthalle Erkelenz
Franziskanerplatz 11
41812 Erkelenz
Theaterstarter
September 2012
Tag Uhrzeit Karten Ort
Dienstag,
18.09.2012
11:00h Aula Kuniberg
Im Kuniberg 79
45665 Recklinghausen
Die Prinzessin hat sich in die Stimme Lodengrüns verliebt. Jetzt möchte sie den Hasen zur Stimme finden.
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
Ein Sängerstreit soll also stattfinden. Auf's Drängen seiner Mutter hin bewirbt sich Lodengrün.
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
René Ohrenschmalz versucht Lodengrün aufzuhalten...
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
... stellt sich aber immer nur selbst ein Bein.
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
Hasi und HopHop erzählen die ganze Geschichte.
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
HopHop gibt alle Contest-Teilnehmer, zum Beispiel Manni Mümmelmann.
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
Hasi gibt den Bösen: René Ohrenschmalz.
Szenenfoto aus dem Sängerkrieg der Heidehasen
Am Ende kriegt die Prinzessin ihren Lodengrün. Oder hat HopHop Hasi erobert?