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Die Naturklangler

WALDTHEATERPROJEKT 2003: MacGalgen und die unheimlichen Schwestern

Über 80 Laien entwarfen und erarbeiteten unter der Anleitung von fünf professionellen Künstlerinnen in den Bereichen Kostüm, Musik, Requisite, Storytelling und Theater das Waldtheaterstück «MacGalgen und die unheimlichen Schwestern», das im Herbst 2003 an verschiedenen Stationen auf dem Hildesheimer Galgenberg präsentiert wurde.

Story

Seltsames geht vor in dem fernen, fantastischen Land namens Hildasien. Der friedvolle König Kurt ist auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen, Königin Hilde aus Gram darüber gestorben, Prinzessin Ros spurlos verschwunden. Nun regieren der Cousin des Königs, MacGalgen, und dessen fiese Frau, Lady MacGalgen, das Land. Man munkelt MacGalgen habe König Kurt auf dem Gewissen. Wie sich schnell zeigt, ist MacGalgen lediglich die Marionette seiner ambitionierten Frau. Gerüchte gehen um, dass Lady MacGalgen den Fitness-Parcours des Waldes in ein Folter-Paradies umgestalten will und einen Verein zum Wiederaufbau des Galgens gegründet hat. MacGalgen will alle Bäume fällen lassen, die wiederum lassen sich das nicht gefallen und schlagen zurück. Das ganze Land ist beunruhigt. Als den drei Hexen Alwine Knochenmark, Gunda Hui und Merret Jungblut das Baby des toten Königspaars samt Kronjuwelen überbracht wird, fackeln sie nicht lange. Beherzt mischen sie sich ins Geschehen ein und verbiegen die sich sträubende Handlung schließlich auf märchenhafte Weise zum Happy End.

Das verblichene Königspaar
Der Troll

Szenenfoto: Gespenster im Park
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John Currin: Dogwood

Durch die Brust ins Auge – Ein Stück Ausstellung in elf Bildern

Gesehen, geschrieben, gespielt, gestaltet von und mit:

Kristin Böhm, Michael Böker, Jutta Bremer, Dieter Bremer, Nicole Braemer, Marita Busch, Grudrun Deutsch, Nils Deutsch, Ines Glawe, Lieselotte Heise-Dyck, Christine Helmhold, Andreas Janssen, Simone Kluge, Dieter Krause, Inka Kreipe, Sabine Meyer, Roswitha Nennstiel, Nina Ornowski, Jörg Petzold, Cecilia Przywara, Herbert Rahnenführer♰, Stefanie Schäfer, Thomas Schlüter, Dörte Seelbach, Natascha Streckert, Matthias Simon, Petra Tamborini

Haben Sie Interesse, mal wieder Kunst zu erleben, die Ihnen garantiert etwas zu sagen hat? Die Sie bewegt? Haben Sie Lust auf ein Museum, das nicht nur Sie, sondern auch sich selbst bewegt?

Das Ausstellungs-Theater »Durch die Brust ins Auge« macht dies nun möglich!

Erstmalig ist es dem Kuratorenteam von R.A.M. gelungen, berühmte und vielsagende Werke der abendländischen Kultur nach Hildesheim in den Stammelbach-Speicher zu holen! Die Liste der vertretenen Künstlerinnen und Künstler liest sich wie das Who is Who des internationalen Kunstbetriebs gestern und heute. Dramatisch erfahrbar werden Kunstwerke von Edouard Manet, Xenia Hausner, Salvador Dalí, Katharina Fritsch, Bartolomé Esteban Murillo, Edward Hopper, John Currin, René Magritte, Gerhard Richter, Fischli und Weiss, Gustav Klimt und last but not least Leonardo da Vinci.

Szenen aus all ihren Werken sind exklusiv hier versammelt, in der wahrscheinlich aufwändigsten Präsentation von Kunst seit es — das Theater gibt.

Aufführungen waren vom 12. Oktober 2007 bis zum 21. Oktober 2007 im Stammelbach-Speicher in Hildesheim.

René Magritte: Der bedrohte Mörder
Fischli und Weiss: Herr und Frau Einstein kurz nach der Zeugung ihres genialen Sohnes Albert
Xenia Hausner: Mutti
Edward Hopper: Chop Suey
Marilyn Monroe trifft Frida Kahlo